In der Bibel ist die Umbenennung von Jakob in Israel ein zentrales Ereignis. Jakob, der „Betrüger“, ringt am Fluss Jabbok mit Gott und siegt. Gott ändert seinen Namen daraufhin in Israel (was „Gott kämpft“ od. „Gott streitet“ bedeutet), um seine Wandlung vom egoistischen Kämpfer zum gesegneten Gottesmann zu besiegeln.
„Mehr als alles andere gefällt mir der Gedanke, dass Gott sich selbst als den Gott Jakobs bezeichnet. Wäre er nur der Gott Abrahams und Isaaks, würden wir uns vielleicht fragen, ob überhaupt jemand an sie heranreichen kann. Wenn Gott aber sagt, dass er der Gott Jakobs ist, dann ist für jeden Menschen Platz. (In 1.Mose 27-50 findest du Jakobs Lebensgeschichte mit all ihren Höhen und Tiefen.)
Obwohl Jakob viel Schlechtes in seinem Leben getan hatte, stellte Gott ihn wieder her, als er bereitwillig nach Bethel (Haus Gottes) zurückkehrte und Gott einen Altar baute. Gott versprach ihm dort folgendes: „Dein Name ist Jakob. Dein Name soll nicht mehr Jakob heißen, sondern Israel soll dein Name sein! So gab er ihm den Namen Israel. Und Gott sprach zu ihm: Ich bin Gott, der Allmächtige, sei fruchtbar und mehre dich; eine Nation und eine Schar von Nationen soll aus dir entstehen, und Könige sollen aus deinen Lenden hervorkommen! Und das Land, das ich Abraham und Isaak gegeben habe, dir will ich es geben, und deinen Nachkommen nach dir will ich das Land geben. (1.Mose 35, 10-12). Halleluja! Ist er dein Gott? Er ist der Gott der Sünder“. (Glaube ist Siegeskraft von Smith Wigglesworth)
„Alle Gebote, die ich dir heute gebiete, sollt ihr halten, dass ihr danach tut, damit ihr lebt und zahlreich werdet und hineinkommt und das Land einnehmt, das der Herr euren Vätern zugeschworen hat. Und gedenke des ganzen Weges, den dich der Herr, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit kundwürde, was in deinem Herzen wäre, ob du seine Gebote halten würdest oder nicht. Er demütigte dich und ließ dich hungern und speiste dich mit Manna, das du und deine Väter nie gekannt hatten, auf dass er dir kundtäte, dass der Mensch nicht lebt vom Brot allein, sondern von allem, was aus dem Mund des Herrn geht. Deine Kleider sind nicht zerrissen an dir, und deine Füße sind nicht geschwollen diese vierzig Jahre. So erkennst du ja in deinem Herzen, dass der Herr, dein Gott, dich erzogen hat, wie ein Mann seinen Sohn erzieht. So halte nun die Gebote des Herrn, deines Gottes, dass du in seinen Wegen wandelst und ihn fürchtest. Denn der Herr, dein Gott, führt dich in ein gutes Land, ein Land, darin Bäche und Brunnen und Seen sind, die an den Bergen und in den Auen fließen, ein Land, darin Weizen, Gerste, Weinstöcke, Feigenbäume und Granatäpfel wachsen, ein Land, darin es Ölbäume und Honig gibt, ein Land, wo du Brot genug zu essen hast, wo dir nichts mangelt, ein Land, in dessen Steinen Eisen ist, wo du Kupfererz aus den Bergen haust. Und wenn du gegessen hast und satt bist, sollst du den Herrn, deinen Gott, loben für das gute Land, das er dir gegeben hat. So hüte dich nun davor, den Herrn, deinen Gott, zu vergessen, so dass du seine Gebote und seine Gesetze und Rechte die ich dir heute gebiete, nicht hältst. Wenn du nun gegessen hast und satt bist und schöne Häuser erbaust und darin wohnst und deine Rinder und Schafe und Silber und Gold und alles, was du hast, sich mehrt, dann hüte dich, dass dein Herz sich nicht überhebt und Du den Herrn, deinen Gott, vergißt, der dich aus Ägyptenland geführt hat, aus der Knechtschaft, und dich geleitet hat durch die große und furchtbare Wüste, wo feurige Schlangen und Skorpione und lauter Dürre und kein Wasser war, und ließ dir Wasser aus dem harten Felsen hervorgehen und speiste dich mit Manna in der Wüste, von dem deine Väter nichts gewußt haben, auf dass er dich demütigte und versuchte, damit er dir hernach wohltäte. Du könntest sonst sagen in deinem Herzen: Meine Kräfte und meiner Hände Stärke haben mir diesen Reichtum gewonnen. Sondern gedenke an den Herrn, deinen Gott; denn er ist´s, der dir Kräfte gibt, Reichtum zu gewinnen, auf dass er hielte seinen Bund, den er deinen Vätern geschworen hat, so wie es heute ist. Wirst du aber den Herrn, deinen Gott, vergessen und andern Göttern nachfolgen und ihnen dienen und sie anbeten, so bezeuge ich euch heute, dass ihr umkommen werdet; eben wie die Heiden, die der Herr umbringt vor eurem Angesicht, so werdet ihr auch umkommen, weil ihr nicht gehorsam seid der Stimme des Herrn, eures Gottes“.
Lieber Israel-Freund, glaubst Du diesen Verheißungen und Warnungen? Oder möchtest Du nur die guten Worte hören? Gottes Wort ist unwandelbar – jedes Wort erfüllt sich, das „Gute“ und auch das „Schlechte“!
Hier haben wir ein „Kurz-Kursbuch“ für Gottes Eigentumsvolk – auch HEUTE noch gültig. Wenn wir Gottes Wort lieben, dann lieben wir es, Gottes Volk, mit der „ganzen Wahrheit“ zu konfrontieren.
„Und des Herrn Wort geschah zu mir: Geh hin und predige öffentlich der Stadt Jerusalem und sprich: So spricht der Herr: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im Lande, da man nicht sät. Da war Israel dem Herrn heilig, die Erstlingsfrucht seiner Ernte. Wer davon essen wollte, machte sich schuldig, und Unheil musste über ihn kommen, spricht der Herr. Hört des Herrn Wort, ihr vom Hause Jakob und alle Geschlechter vom Hause Israel! So spricht der Herr: Was haben doch eure Väter Unrechtes an mir gefunden, dass sie von mir wichen und hingen den nichtigen Götzen an und wurden so zunichte, und dachten niemals: Wo ist der Herr, der uns aus Ägyptenland führte und leitete uns in der Wüste, im wilden, ungebahnten Lande, im dürren und finstern Lande, im Lande, das niemand durchwandert und kein Mensch bewohnt?
Und ich brachte euch in ein fruchtbares Land, dass ihr äßet seine Früchte und Güter. Aber als ihr hineinkamt, machtet ihr mein Land unrein und mein Eigentum mir zum Gräuel. Die Priester fragten nicht: Wo ist der Herr? und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volks wurden mir untreu, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und hingen den Götzen an, die nicht helfen können. Darum muss ich noch weiter mit euch und mit euren Kindeskindern rechten, spricht der Herr. Denn geht hin zu den Inseln der Kittiter und schaut, und sendet nach Kedar und gebt genau acht und schaut, ob´s daselbst so zugeht: ob die Heiden ihre Götter wechseln, die doch keine Götter sind. Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen einen Götzen, der nicht helfen kann!
Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick, und erbebe gar sehr, spricht der Herr. Denn „mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben“. Ist denn Israel ein Sklave oder unfrei geboren, dass er jedermanns Raub sein darf? Löwen brüllen über ihm, brüllen laut und verwüsten sein Land, und seine Städte werden verbrannt, so dass niemand darin wohnt. Dazu scheren die Leute von Noph und Tachpanches dir den Kopf kahl. Das alles hast du dir doch selbst bereitet, weil du den Herrn, deinen Gott, verlässt, sooft er dich den rechten Weg leiten will. Was hilft´s dir, dass du nach Ägypten ziehst und willst vom Nil trinken? Und was hilft´s dir, dass du nach Assyrien ziehst und willst vom Euphrat trinken? Deine Bosheit ist schuld, dass du so geschlagen wirst, und dein Ungehorsam, dass du so gestraft wirst. Und du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den Herr, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten, spricht Gott, der Herr Zebaoth“ (Jeremia 2, 1-19).
Wer predigt HEUTE Gottes Wort? Wer lässt sich senden, Gottes unveränderbares Wort zu predigen, was die Menschen (Juden und Heiden) weder in den Nationen, Deutschland und auch Israel nicht hören wollen?
„Die Weisheit ruft laut auf der Straße und lässt ihre Stimme hören auf den Plätzen. Sie ruft im lautesten Getümmel, am Eingang der Tore, sie redet ihre Worte in der Stadt: Wie lange wollt ihr Unverständigen unverständig sein und ihr Spötter Lust zu Spötterei haben und ihr Toren die Erkenntnis hassen? Kehret euch zu meiner Zurechtweisung! Sieh, ich will über euch strömen lassen meinen Geist und euch meine Worte kundtun. Wenn ich aber rufe und ihr euch weigert, wenn ich meine Hand ausstrecke und niemand darauf achtet, wenn ihr fahren lasst all meinen Rat und meine Zurechtweisung nicht wollt: dann will ich auch lachen bei eurem Unglück und euer spotten, wenn da kommt, was ihr fürchtet; wenn über euch kommt wie ein Sturm, was ihr fürchtet, und euer Unglück wie ein Wetter; wenn über euch Angst und Not kommt. Dann werden sie nach mir rufen, aber ich werde nicht antworten; sie werden mich suchen und nicht finden. Weil sie die Erkenntnis haßten und die Furcht des Herrn nicht erwählten, meinen Rat nicht wollten und all meine Zurechtweisung verschmähten, darum sollen sie essen von den Früchten ihres Wandels und satt werden an ihren Ratschlägen. Denn den Unverständigen bringt ihre Abkehr den Tod, und die Toren bringt ihre Sorglosigkeit um; wer aber mir gehorcht, wird sicher wohnen und ohne Sorge sein und kein Unglück fürchten.“ (Sprüche 1,20-33)
Gottes Wort spricht für sich selbst, Gottes Wort ist unwandelbar – auch HEUTE
Aktuell wird die Situation für Israel, und der Antisemitismus weltweit immer dramatischer. Christen und Israelfreunde müssen schleunigst damit anfangen, die biblische Wahrheit wieder ernst zu nehmen. Es sieht fast danach aus, dass gerade Israelfreunde, eine geistliche Decke über ihren Augen haben, und die unzählbaren biblischen Hinweise, einfach ausblenden – sie möchten „gut und lieb“ zu den Juden sein. Ein tödlicher Fehler. Arthur Katz ist einer der wenigen, der die biblische Wahrheit nicht ausgeblendet hat, und dafür stark angefeindet wurde.
Eine Erwiderung auf die Bibelkolumne von Frau Stefanie Böhmann, mit dem Thema: „Gott ändert sich nicht“, vom 25.Febr. 2026, erschienen bei Israelnetz
Wie aus der halben Wahrheit – eine tödliche Lüge wird!
Liebe Frau Böhmann, ich möchte jubeln über diese herrliche Überschrift: Gott ändert sich nicht! Es ist wahr, Gott ist unwandelbar, ändert sich nicht, ist souverän, wundertätig und schrecklich, ist heilig u. majestätisch, und voller Liebe. Mein Jubel verfliegt jedoch sehr schnell, weil Sie nur die eine Seite der Medaille beschreiben und die andere unterschlagen.
In Maleachi lesen wir: „Ich, der Herr, wandle mich nicht: aber ihr habt nicht aufgehört, Jakobs Söhne zu sein: Ihr seid von eurer Väter Zeit an immerdar abgewichen von meinen Geboten und habt sie nicht gehalten. So bekehrt euch nun zu mir, so will ich mich auch zu euch kehren, spricht der Herr Zebaoth. Ihr aber sprecht: „Worin sollen wir uns bekehren?“ (Mal. 3,6+7).
Jahwe begegnet Mose auf beeindruckende Weise im brennenden Dornbursch, der sich nicht verzehrt. Er stellt sich vor als der Gott der Erzväter Israels, und sprach zu Mose: Ich werde sein, der ich sein werde, und beauftrage ihn, Gottes Volk, die Kinder Israels aus Ägypten zu befreien. Gott ging auch auf die Sorgen Moses ein, und stellte ihm seinen „redegewandteren“ Bruder Aaron zur Seite – ja, weil er uns kennt und uns nicht überfordert!
Wissen Sie, dass Gott kurz nach diesem gewaltigen Auftrag bereit war, Mose zu töten? „Und als Mose unterwegs in der Herberge war, kam ihm der Herr entgegen und wollte ihn töten“ (2.Mose 4,24). Mose hatte vergessen, sich vielleicht auch gescheut (wegen seiner heidnischen Frau), seinen Sohn zu beschneiden. Dieser Ungehorsam veranlasste Jahwe dazu, den Mann zu töten, mit dem er großes vorhatte. Aber auch hier wird wieder deutlich, dass Gott es liebt gnädig zu sein. Wenn wir bereit sind von unseren falschen Wegen umzukehren.
Gott ändert sich nicht! Diese Wahrheit ist jedoch immer auch an Bedingungen geknüpft. Wenn ihr nicht zur Rechten oder zur Linken abweicht, wenn ihr in meinen Ordnungen und Weisungen lebt, wenn ihr euch keine anderen Götter „nehmt“, wenn ihr mir gehorsam seid.
Frau Böhmann Ihre Hauptaussage lautet: „Auch nach dem Terrormassaker vom 7.Oktober bleibt Gott an Israels Seite“. Das ist eine Lüge, wenn wir nicht bereit sind Gottes Wort zu beachten! Sie möchten den Eindruck vermitteln, dass Jahwe seine Hand schützend über sein Volk hält, trotz Sünde, eigener Wege und Ungehorsam. Das stimmt weder mit der bitteren Realität seines Volkes in den letzten 2000 Jahren noch mit dem, was Gottes Wort sagt, überein.
Schon Mose (5.Mose 13,1) warnte sein Volk „Alles, was ich euch gebiete, das sollt ihr halten und danach tun. Ihr sollt nichts dazutun und nichts davontun“.
Das Wort des Herrn geschah zu Hesekiel: „Du Menschenkind, weissage gegen die Propheten Israels und sprich zu denen, die aus eigenem Antrieb heraus weissagen „Höret des Herrn Wort! … Weh den törichten Propheten, die ihrem eigenen Geist folgen und haben doch keine Gesichte! O Israel, deine Propheten sind wie die Füchse in den Trümmern! Sie sind nicht in die Bresche getreten und haben sich nicht zur Mauer gemacht um das Haus Israel, damit es fest steht im Kampf am Tage des Herrn. Ihre Gesichte sind nichtig, und ihr Wahrsagen ist Lüge. Sie sprechen: „Der Herr hat`s gesagt“, und doch hat sie der Herr nicht gesandt, und sie warten darauf, dass er ihr Wort erfüllt“ (Hesekiel 13, 1-6).
Gottes Wort ändert sich nicht! Auch heute verhalten sich viele Christen und Israelfreunde so, wie die Propheten zur Zeit Hesekiels. Wie auch in dieser „Bibelkolumne“, wo Israel vermittelt werden soll, dass Gott da ist, dass er unveränderlich, ewig und allmächtig ist, uns und unsere Geschichte kennt und wir uns keine Sorgen machen müssen.
Diese Aussagen sind falsch, weil sie nicht mit Gottes unwandelbarem Wort übereinstimmen. Es gibt keinen einzigen Hinweis in Gottes Wort, dass er uns gnädig ist und uns „beschenkt“, obwohl wir seine Wege verlassen, seine Gebote ignorieren, eigenen Götzen nachlaufen, und ungehorsam sind.
„Das Lied des Mose“ (5.Mose 32) ist eine zeitlose Warnung, ein zeitloser Weckruf an das Volk Israel, an alle Kinder Gottes, beginnend zur Zeit Moses, bis in unsere Zeit und darüber hinaus. „Das Lied des Mose“ bringt zum Ausdruck, wie Jahwe darauf reagiert, wenn sein „Eigentumsvolk“ eigene Wege geht, anderen Göttern/Götzen dient, Dinge tut, die seinem Gott ein Gräuel sind. Das „Nova-Festival“ war bestimmt keine Veranstaltung, die den lebendigen Gott mit Freude erfüllt hat – ganz im Gegenteil (neue Heilslehre, übergroße Buddhastatue, Psy-Trance-Musik, alternative Lebensentwürfe, einschließlich der LGBTQIA+Community. Viele der Kibbuzim waren säkular, sozialistisch und interreligiös ausgerichtet und förderten progressive und alternative Lebensweisen.
David sagt in Ps. 124,1-3 „Wäre der Herr nicht bei uns – so sage Israel-, wäre der Herr nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen, so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt“.
Liebe Frau Böhmann, liebe Israelfreunde, wenn wir Jesus liebhaben, müssen wir auch sein Wort liebhaben und halten.
Gott ändert sich nicht! Wir machen uns schuldig, wenn wir nur die Segnungen in Anspruch nehmen wollen, gerade auch in Beziehung zu Gottes Eigentumsvolk – und ihnen die biblischen Wahrheiten vorenthalten, die sie alleine retten können. Josua beschreibt das sehr treffend: Wie nun all das gute Wort gekommen ist, das der Herr, euer Gott, euch verkündigt hat, so wird der Herr auch über euch kommen lassen all das böse Wort, bis er euch vertilgt hat aus diesem guten Lande, das euch der Herr, gegeben hat“ (Josua 23,15).
Liebe Frau Böhmann, die wichtigste Zusage, die Gott allen Menschen (Juden und Heiden) gemacht hat lautet: „Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen!“ (Gal. 5,1).
„Denn Gott war in Christus und versöhnte die Welt mit sich selber und rechnete ihnen ihre Übertretungen nicht zu und hat unter uns aufgerichtet das Wort der Versöhnung. So sind wir nun Botschafter an Christi Statt: Lasset euch versöhnen mit Gott! Denn er hat den, der von keiner Sünde wusste, für uns zur Sünde gemacht, damit wir in ihm Gottes Gerechtigkeit würden „(2.Kor. 5,19-21).
Dieses Liebesangebot Gottes, wovon uns schon in Jesaja 1,18 berichtet wird, gilt heute, morgen und in alle Ewigkeit – diese Zusage ist „Felsenfest“ – Gott ändert sich nicht!
Aber auch diese Zusage hat ein ganz klares „Wenn – Dann“! „Wollt ihr mir gehorchen, so sollt ihr des Landes Gut genießen. Weigert ihr euch aber und seid ungehorsam, so sollt ihr vom Schwert gefressen werden; denn der Mund des Herrn sagt es“ (Jes. 1,19+20). Wenn wir diese Wahrheit verschweigen, machen wir uns schuldig, an jedem Unglück, dass heute und in Zukunft, der jüdischen Nation und den Juden in den Nationen widerfährt.
Israelfreunde müssen wieder zu Botschaftern an Christi Statt werden, damit noch viele Menschen (Juden und Heiden) gerettet werden können.
Jakob ist ein gutes Beispiel für einen Menschen, der eine ganze Menge loslassen musste, als er Gott in Pniel begegnete (1.Mose 32, 25-30). Bisher war es immer nur um Jakob gegangen. Jakob war der Wichtigste gewesen.
Stunde um Stunde verging. Ach, dass auch wir eine ganze Nacht allein mit Gott verbrächten! Wir sind viel zu sehr mit den Dingen dieser Zeit und mit unserem Verstand beschäftigt. Wir brauchen die Gegenwart Gottes. Wir müssen ihm Zeit geben, wenn wir neue Offenbarungen von ihm empfangen wollen. Wir müssen alle Gedanken an irdische Dinge, die sich uns ständig aufdrängen, beiseiteschieben. Wir müssen Gott Zeit geben, sich mit uns zu befassen. Nur wenn er uns so begegnet wie damals Jakob, werden wir kämpfen und siegen können.
Jakobs Augen blieben in jener Nacht bestimmt nicht trocken. In Hosea heißt es: „Er weinte und flehte ihn um Gnade an“ (Hosea 12,5). Er wusste, dass er den Herrn enttäuscht hatte, dass er ein gemeiner Betrüger war. Aber in dem Kampf mit dem Engel in jener Nacht erkannte er, dass es möglich war, von einem Betrüger in einen Gottesstreiter umgewandelt zu werden. Die Stunde der Prüfung kam bei Tagesanbruch, als der Engel, der niemand anderes als der Herr der Herrscharen war, zu ihm sagte: „Laß mich los, denn die Morgenröte ist aufgegangen“ (1.Mose 32, 27). Jakob wusste, wenn Gott fortging, ohne ihn gesegnet zu haben, konnte er Esau nicht gegenübertreten.
Auch du kannst den schrecklichen Dingen, die in der Welt auf dich warten, nicht begegnen, ohne den Segen Gottes zu haben. Suche ihn heute!
(Glaube ist Siegeskraft, v. Smith Wigglesworth)
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