Gottes unwandelbares Wort, haben Nachfolger Jesu verlernt, mit dem Schwert des Geistes zu kämpfen?

„Und des Herrn Wort geschah zu mir: Geh hin und predige öffentlich der Stadt Jerusalem und sprich: So spricht der Herr: Ich gedenke der Treue deiner Jugend und der Liebe deiner Brautzeit, wie du mir folgtest in der Wüste, im Lande, da man nicht sät. Da war Israel dem Herrn heilig, die Erstlingsfrucht seiner Ernte. Wer davon essen wollte, machte sich schuldig, und Unheil musste über ihn kommen, spricht der Herr. Hört des Herrn Wort, ihr vom Hause Jakob und alle Geschlechter vom Hause Israel! So spricht der Herr: Was haben doch eure Väter Unrechtes an mir gefunden, dass sie von mir wichen und hingen den nichtigen Götzen an und wurden so zunichte, und dachten niemals: Wo ist der Herr, der uns aus Ägyptenland führte und leitete uns in der Wüste, im wilden, ungebahnten Lande, im dürren und finstern Lande, im Lande, das niemand durchwandert und kein Mensch bewohnt?

Und ich brachte euch in ein fruchtbares Land, dass ihr äßet seine Früchte und Güter. Aber als ihr hineinkamt, machtet ihr mein Land unrein und mein Eigentum mir zum Gräuel. Die Priester fragten nicht: Wo ist der Herr? und die Hüter des Gesetzes achteten meiner nicht, und die Hirten des Volks wurden mir untreu, und die Propheten weissagten im Namen des Baal und hingen den Götzen an, die nicht helfen können. Darum muss ich noch weiter mit euch und mit euren Kindeskindern rechten, spricht der Herr. Denn geht hin zu den Inseln der Kittiter und schaut, und sendet nach Kedar und gebt genau acht und schaut, ob´s daselbst so zugeht: ob die Heiden ihre Götter wechseln, die doch keine Götter sind. Aber mein Volk hat seine Herrlichkeit eingetauscht gegen einen Götzen, der nicht helfen kann!

Entsetze dich, Himmel, darüber, erschrick, und erbebe gar sehr, spricht der Herr. Denn „mein Volk tut eine zwiefache Sünde: mich, die lebendige Quelle, verlassen sie und machen sich Zisternen, die doch rissig sind und kein Wasser geben“. Ist denn Israel ein Sklave oder unfrei geboren, dass er jedermanns Raub sein darf? Löwen brüllen über ihm, brüllen laut und verwüsten sein Land, und seine Städte werden verbrannt, so dass niemand darin wohnt. Dazu scheren die Leute von Noph und Tachpanches dir den Kopf kahl. Das alles hast du dir doch selbst bereitet, weil du den Herrn, deinen Gott, verlässt, sooft er dich den rechten Weg leiten will. Was hilft´s dir, dass du nach Ägypten ziehst und willst vom Nil trinken? Und was hilft´s dir, dass du nach Assyrien ziehst und willst vom Euphrat trinken? Deine Bosheit ist schuld, dass du so geschlagen wirst, und dein Ungehorsam, dass du so gestraft wirst. Und du musst innewerden und erfahren, was es für Jammer und Herzeleid bringt, den Herr, deinen Gott, zu verlassen und ihn nicht zu fürchten, spricht Gott, der Herr Zebaoth“ (Jeremia 2, 1-19).

Wer predigt HEUTE Gottes Wort? Wer lässt sich senden, Gottes unveränderbares Wort zu predigen, was die Menschen (Juden und Heiden) weder in den Nationen, Deutschland und auch Israel nicht hören wollen?