Offener Brief an die Veranstalter der Online-Gebetsinitiative am 6.Okt.

Große nationale Gebetsnacht

GEGEN ANTISEMITISMUS 6.Okt. 2025, 18-24 Uhr

Liebe Israel-Freunde ich soll Euch ermahnen! Ich weiß, dass Ihr ein großes Herz für Israel habt, und gerade diese Tatsache, macht es Euch so schwer die biblische Wahrheit anzuerkennen. Ihr möchtet Euch an die Seite Israels stellen, gegen all die Ungerechtigkeit und Boshaftigkeit, die Juden in Israel und auch in den Nationen widerfährt.

Wenn wir jedoch nicht die Frage stellen – „Der 7.Okt.2023 – Wo War Gott?“, sind wir nicht in der Lage, zu erkennen, was der Wille Gottes ist. Die biblischen Hinweise sind nicht zählbar, wo der lebendige Gott sein Handeln an, und mit seinem geliebten Eigentumsvolk, sehr deutlich formuliert. In Jesaja 1,5; 5.Mose 32; Jes. 42; Ps. 124,1-3, 3.Mose 26, 14-16; Josua 23, 15+16, bei Jeremia, Hesekiel, Hosea, Amos u.v.a.! Der lebendige Gott sagt klar und deutlich, wenn ihr in meinen Wegen und meinen Ordnungen wandelt, dann bin ich euer gewaltiger Fels, und „Nichts und Niemand“ wird euch ein Leid antun, und ihr werdet in großem Frieden und Segen leben, in dem Land, was ich euch versprochen habe.

Liebe Israel-Freunde, ebenso klar sagt Jahwe, wenn ihr nicht in meinen Wegen wandelt, sondern nach euren eigenen Ideen, wenn ihr euch selbst für klug und weise haltet, wenn ihr meine Wege verlasst und eure eigenen Götter anbetet, „so wird der Zorn des Herrn über euch entbrennen, und ihr werdet bald ausgerottet sein aus dem guten Land, das er euch gegeben hat“ (Josua 23, 16).

So ist in der „Gebetsnacht“ geplant, dass Christen unter anderem für die Gedenkveranstaltungen am Jahrestag des Massakers beten und um wirksame Mittel gegen Antisemitismus. „Christen wollen den Herrn bestürmen, ihn um die Vernichtung der Feinde Israels zu bitten, …“ (entnommen einem christlichen Israeldienst). Die gottlose Welt gedenkt solchen Ereignissen und engagiert sich immer stärker gegen Antisemitismus – humanistische Christen beten für das Gelingen dieser Gedenkveranstaltungen, und um Möglichkeiten den Antisemitismus auszumerzen.

Beides kann und wird nicht ihr Ziel erreichen, weil die Welt und die abgefallene Christenheit nicht erkennen kann und will, dass der Fels Israels, der allmächtige Gott, diese Entwicklungen zulässt. Im Lied des Mose heißt es: „…Kommt´s nicht daher, dass ihr Fels sie verkauft hat und der Herr sie dahingegeben hat? (5.Mose 32,30). Jesus lehrt uns in Matth. 6,9ff „Darum sollt ihr beten: Unser Vater in dem Himmel! Dein Name werde geheiligt. Dein Reich komme. Dein Wille geschehe auf Erden wie im Himmel“. Johannes schreibt: „Und das ist die Zuversicht, die wir zu ihm haben, dass, wenn wir etwas bitten nach seinem Willen, er uns hört“ (1.Joh. 5,14).

Wenn wir nach seinem Willen beten wollen, dürfen wir sein Wort nicht ignorieren!

„Aber der Herr sprach zu mir: Diese Propheten weissagen Lüge in meinem Namen; ich habe sie nicht gesandt und ihnen nichts befohlen und nicht zu ihnen geredet. Sie predigen euch falsche Offenbarungen, nichtige Wahrsagung und ihres Herzens Trug“ (Jeremia 14,14).

Liebe Israel-Freunde, wenn Ihr im Gleichklang mit der Welt, diesem Massaker gedenkt und gegen Antisemitismus betet, deckt sich Euer Gebetsanliegen nicht mit dem Willen Gottes, nicht mit seinem Wort, den Gerichtsankündigungen und der Jakobstrübsal, bevor der allmächtige Gott, dann übernatürlich die Rückkehr seines geliebten Volkes festgelegt hat.

Freunde-Gottes und Christi-Freunde, müssen Israel-Freunde sein, die die Wächterrolle für Gottes Eigentumsvolk ernstnehmen, und dürfen sich nicht von Gefühlen leiten lassen! „Du Menschenkind ich habe dich zum Wächter gesetzt über das Haus Israel. Du wirst aus meinem Munde das Wort hören und sollst sie in meinem Namen warnen. Wenn ich dem Gottlosen sage: Du musst des Todes sterben! Und du warnst ihn nicht und sagst es ihm nicht, um den Gottlosen vor seinem gottlosen Wege zu warnen, damit er am Leben bleibe, – so wird der Gottlose um seiner Sünde willen sterben, aber sein Blut will ich von deiner Hand fordern“ (Hes.3, 17+18).

Die Gottlosigkeit der Welt, die Lauheit und der Glaubensabfall der Christen, und die verstockten Herzen der Juden, sind der Treibstoff für einen globalen Antisemitismus in den Nationen.

Freunde-Christi müssen zu „Erlösungsagenten“ für Juden in den Nationen werden, müssen das Schockdatum 07.Okt.2023 überwinden, und es als einen eindeutigen Weckruf erkennen, um dem jüdischen Volk in großer authentischer Freude, das Liebesangebot Gottes in seinem Sohn Jesus zu „posaunen“.

Israel braucht „von Gott gestärkte“ Botschafter, die bereit sind, die biblische Wahrheit, mutig zu bezeugen, damit noch viele Menschen (Juden und Heiden) gerettet werden können.

So ist mein Gebet, dass Ihr Euch nicht davor scheut, die Frage zu stellen: der 7.Oktober 23 – Wo war Gott?

Für Rückfragen stehe ich Euch gerne jederzeit zur Verfügung,

herzliche Grüße

Martin Dobat

97082 Würzburg

Psalm 81- Die wahre Festfeier

Von Asaph, vorzusingen, auf der Tittith. (2) Singet fröhlich Gott, der unsre Stärke ist, jauchzet dem Gott Jakobs! (3) Hebt an mit Psalmen und lasst hören die Pauken, liebliche Zithern und Harfen! (4) Blaset am Neumond die Posaune, am Vollmond, am Tag unseres Festes! (5) Denn das ist eine Satzung für Israel und eine Ordnung des Gottes Jakobs. (6) Das hat er zum Zeugnis gesetzt für Joseph, als Er auszog wider Ägyptenland. Eine Sprache höre ich, die ich bisher nicht kannte: (7) Ich habe ihre Schultern von der Last befreit und ihre Hände vom Tragkorb erlöset. (8) Als du mich in der Not anriefst, half ich dir heraus und antwortete dir aus der Wetterwolke und prüfte dich am Haderwasser. Sela. (9) Höre, mein Volk, ich will dich ermahnen. Israel, du sollst mich hören! (10) Kein andrer Gott sei unter dir, und einen fremden Gott sollst du nicht anbeten! (11) Ich bin der Herr, dein Gott, der dich aus Ägyptenland geführt hat: Tu deinen Mund weit auf, laß mich ihn füllen! (12) Aber mein Volk gehorcht nicht meiner Stimme, und Israel will mich nicht. (13) So hab ich sie dahingegeben in die Verstocktheit ihres Herzens, dass sie wandeln nach eigenem Rat. (14) Wenn doch mein Volk mir gehorsam wäre und Israel auf meinem Wege ginge! (15) Dann wollte ich seine Feinde bald demütigen und meine Hand gegen seine Widersacher wenden! (16) Und die den Herrn hassen müssten sich vor ihm beugen, aber Israels Zeit würde ewiglich währen, und ich würde es mit dem besten Weizen speisen und mit Honig aus dem Felsen sättigen.

Abhängigkeit von Gott

„Und Jakob gab der Stätte den Namen Pniel: denn ich habe Gott von Angesicht zu Angesicht gesehen, und meine Seele ist gerettet worden! Und die Sonne ging ihm auf, als er an Pniel vorüberkam; und er hinkte an seiner Hüfte“ (1.Mose 32, 31+32).

Man könnte fragen: „Was nützt ein lahmer Mann?“ Menschen, die das Angesicht Gottes gesehen haben und von ihm zerbrochen wurden – sie sind es, die den Mächten des Feindes entgegentreten und die Bollwerke des Reiches Satans niederreißen können. Die Lahmen sind es, die die Beute plündern (Jes. 33,23). Jakob wurde in eine Stellung der Abhängigkeit von Gott gebracht.

Erst wenn uns Golgatha geoffenbart wird, wenn wir erkennen, dass wir in uns selbst nichts taugen und Gott uns ebenfalls als untauglich ansieht, wenn unsere alte Natur an diesem rauhen Kreuz mitgekreuzigt und das Kreuz Christi in unserem Leben Realität geworden ist, wenn wir ganz und gar zerbrochen sind – erst dann können wir zu einem neuen Leben auferstehen, einem Leben totaler Abhängigkeit von der Kraft des Heiligen Geistes. Ohne ihn sind wir nichts, wir sind total auf ihn angewiesen. Ohne die Kraft und Salbung des Heiligen Geistes bin ich absolut nichts. Oh, es gibt nichts Herrlicheres als ein Leben vollkommener Abhängigkeit von Gott! Nur ein Leben in der Abhängigkeit ist ein Leben in der Kraft. Wenn du es noch nicht erlebt hast, geh in die Stille mit Gott, lass dich von ihm verändern und umgestalten. Lass ihn nicht los, bis er dich gesegnet und zu einem „Israel“, einem Gottesstreiter, gemacht hat.

(entommen aus Glaube ist Siegeskraft, v. Smith Wigglesworth)

Gott ist der Herr der Zeit!

Ein Kommentar zu dem Artikel bei Israelnetz: Das wurde auch Zeit v. 16.Juni 2025

Gott ist der Herr der Zeit!

Alle Ehre gehört dem lebendigen Gott ganz alleine.

Menschliche Weisheit kann niemals zum Ziel kommen, weil menschliche Weisheit, immer im Gegensatz zur göttlichen Weisheit steht. Menschlich betrachtet hört sich das alles richtig an, auch was dieser Artikel beschreibt. Ja der Iran hat die humanistische Welt mit seinen Verhandlungen an der Nase herumgeführt – so war es menschlich betrachtet, an der Zeit, dass Israel, sein Militär Fakten schafft, die zumindest den „Vernichtungsgedanken“ des Iran und mancher anderer verzögert.

Fakt ist aber auch, dass Israel ein immer gottloserer Staat wird, wie die westlichen Nationen auch, Gottes Wort hat an Bedeutung und Autorität verloren.

Israel kann diesen Kampf nicht militärisch gewinnen und auch nicht mit noch so viel menschlicher „Brillanz“. Israel war und sollte immer ein Zeugnis des allmächtigen Gottes für die Nationen sein – das geht jedoch nur, wenn Gott das Regiment, in seiner Hand hält.

Deswegen ist es so wichtig sich mit den zahlreichen biblischen Prophetien und Aussagen seiner Heiligen zu beschäftigen. Christen, Juden und auch Israelnetz gehen so viel Kompromisse mit der Welt ein, und merken es nicht mehr. Liebe Freunde wir dürfen NICHTS auf der Welt mehr liebhaben, auch nicht Israel, als unseren für uns gestorbenen und auferstanden Sohn Gottes, den Christus.

Es wird ganz dringend Zeit – dass sich Israel an den wahren Löwen von Juda wendet – nur so kann die Schlacht gewonnen werden.

Lieber Gruß Martin

Jesus sagt: Wer mich liebt – der liebt und hält auch mein Wort (Joh. 14,23)

König David wusste, dass Gott der Helfer in der Not ist! Er schreibt in Ps. 124,2+3 „wäre der Herr nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen, so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt;“

Warum tun Christen und „Israel-Freunde“ sich so schwer, Gottes Wort ernst zu nehmen? – Wenn uns eine Katastrophe, ein Massaker – auch wie der 7.Oktober 2023 ereilt hat?

Jesaja sagt: „Wer hat Jakob der Plünderung preisgegeben und Israel den Räubern? Hat es nicht der Herr getan, an dem wir gesündigt haben? …“ (Jes. 42, 24).

Aus Liebe und Vorsorge zu seinem Volk, hat der lebendige Gott Mose den Auftrag gegeben „das Lied des Mose“ (5.Mose 32) aufzuschreiben. „… Und wenn sie dann viel Unglück und Angst treffen wird, so soll dies Lied vor ihnen als Zeuge reden; …“ (5.Mose 31, 21).

In Ps. 28,5 schreibt David: „Denn sie wollen nicht achten auf das Tun des Herrn noch auf die Werke seiner Hände; darum wird er sie niederreißen und nicht wieder aufbauen.“

So viele Verse in Gottes Wort, in fast allen Büchern und bei den Propheten!

Wir müssen wieder zu „Christi-Freunden“ werden, wenn wir Israel dienen und lieben wollen!

Wäre der Herr nicht bei uns …

Psalm 124 – Der Helfer in der Not

Von David, ein Wallfahrtslied. Wäre der Herr nicht bei uns – so sage Israel -, wäre der Herr nicht bei uns, wenn Menschen wider uns aufstehen, so verschlängen sie uns lebendig, wenn ihr Zorn über uns entbrennt; so ersäufte uns Wasser, Ströme gingen über unsre Seele, es gingen Wasser hoch über uns hinweg. Gelobt sei der Herr, dass er uns nicht gibt zum Raub in ihre Zähne! Unsre Seele ist entronnen wie ein Vogel dem Netze des Vogelfängers; das Netzt ist zerrissen, und wir sind frei. Unsre Hilfe steht im Namen des Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Fortsetzung: Wir flehen oder wir vergehen!

Zu einer anderen Zeit wurde ein König von Träumen verfolgt. Wieder waren die ach so klugen Herren ratlos. Aber Joseph drang mit seiner Traumdeutung zum König vor. (Haben wir unsere sieben fetten Jahre schon hinter uns?).

Als schon alle Hoffnung dahin war, trat der tapfere Prediger und Prophet Paulus – dessen Prophezeiung über den kommenden Sturm man ignoriert hatte – in die weinende Menge und sagte: „Friede und Sicherheit, wenn ihr nur im Schiff bleibt!“

Jesaja sagte, eines Tages werde ein Mann „sein wie ein Bergungsort vor der Winde und ein Schutz vor dem Regensturm, wie Wasserbäche in dürrer Gegend, wie der Schatten eines gewaltigen Felsens in lechzendem Lande“ (32,2). Damit sind die Propheten in den krisenhaften Stunden der Geschichte beschrieben.

Gott machte die Assyrer zur Rute Seines Zorns (Jesaja 10,5). Er schickte sie dem heuchlerischen Volk Israel entgegen. Wer oder was wird Seine Rute für unsere Generation sein? Ein völliger Zusammenbruch der nationalen Wirtschaft? Eine Invasion? Noch mehr Erdbeben und verheerende Überflutungen? Noch mehr Plagen wie die unheilbare „Schwulenplage“ AIDS, an der fast die Hälfte aller Opfer sterben? Wird Gott mit unseren Sünden umgehen wie mit denen Sodoms oder wird Er uns noch eine Weile faulen lassen? Es ist furchtbar, in die Hände des lebendigen Gottes zu fallen. Robert Louis Stevenson sagte: „Es ist noch furchtbarer, aus den Händen des lebendigen Gottes zu fallen.“

Aber bevor Sie jetzt Ihre Harfen an die Pappeln hängen und rufen: „Wie sollten wir des Herrn Lied singen auf fremder Erde?“ (Ps.137, 2.4), möchte ich Ihnen sagen: Es gibt einen Ausweg aus diesem sündigen Durcheinander lautet: herunter auf die Knie; dann in der Fürbitte hinauf in den Himmel; dann hinaus in die Welt – mit Feuer getauft voll Mitleid, Leidenschaft und Kampfeswille – bis Gott vor dem Tag Seines Zorns ein letztes Mal Seine Gnade ausschüttet.

Der Ausweg aus dieser schrecklichen Sündenplage hat bestimmt nichts mit menschlicher Strategie zu tun. Obwohl in den letzten fünfundzwanzig Jahren die Ausgaben für Erziehung und Bildung gestiegen sind, ist unsere Moral tiefer gesunken als je zuvor. Trotz der vielen Friedensverträge, Gelöbnisse und Versprechungen wird auf der ganzen Welt mehr Geld für Kriegsgerät ausgegeben als jemals in der Geschichte. Trotz des Fortschritts in der Wissenschaft sehen wir gerade jetzt dem größten Ausmaß an Hungersnöten entgegen. Trotz gestiegener Ausgaben für Kirchengebäude liegt unsere geistliche Geburtenrate tiefer als je zuvor.

Welchen Weg also sollen wir einschlagen? Gottes Weg! „Nicht durch Macht (starke Armeen) und nicht durch Kraft (wissenschaftliches Know-how und Bildung), sondern durch meinen Geist, spricht Jehova“ (Sacharja 4,6). Die Welt kennt den Geist nicht. Er wohnt nicht in fleischlichen Herzen. Wir Gläubigen bilden Seinen Kanal.

Gott hat gesagt: „Das Joch wird gesprengt werden infolge der Salbung“ (Jesaja 10, 27). Das ist das Geheimnis: die Salbung! Sie bedeutet:

  • Ausstattung mit Kraft von oben, einer unirdischen Kraft, mit der die Erde erschüttert wird.
  • Göttliche Ausrüstung, um die Festungen der Hölle auf Erden zu stürmen.
  • Die notwendige Ausrüstung, um den Teufel und seine Mächte zu zermürben.
  • Macht, das Joch über denen zu brechen, die in Aberglauben und okkulten Praktiken gebunden, an Drogen gefesselt, vom Alkohol versklavt und in sinnlichen Begierden gefangen sind.
  • Kraft, das Heidentum mit dem Ruf der Befreiung zu stürmen.
  • Macht, die Sekten zu lähmen und die Gefangenen freizusetzen.
  • Macht, die Seinem Namen Ehre bringt.

Jesus kommt zu einer Braut, nicht zu einer Witwe oder einer kranken Gemeinde! Er ist würdig, jetzt und in alle Ewigkeit Herrlichkeit und Ehre und Macht zu empfangen. Gegen den Ansturm der Übeltaten in dieser Welt anzurennen ist nicht für die Flinken, und der Kampf nicht für die Starken. Hier nehmen die Lahmen die Beute und Kraftlosen gibt Er Kraft. Er, der Elias Schrei auf dem Berg Karmel und Jonas Schrei aus dem Bauch des Wals hörte, wird auch unseren Schrei um Gnade und Erweckung vernehmen. „Rufe mich an, und ich will dir antworten!“

Entweder wir flehen oder wir vergehen!

(Entnommen dem Buch: Erweckung nach dem Herzen Gottes! „…Die Stunde ist da, aufzustehen vom Schlaf…“, von Leonard Ravenhill

Wir flehen oder wir vergehen (Leonard Ravenhill)

Die Kommunisten werfen den Christen immer vor, diese würden die Menschen auf die Ewigkeit vertrösten: „Wenn du im Himmel bist, erwarten dich goldene Berge.“ Inzwischen gibt es Christen, die sagen: „Der Weg in den Himmel führt über goldene Berge.“ Diese Ausleger geistlichen Lebens bieten uns eine Gnade an, die einem Sommer ohne Winter gleicht, einer Rose ohne jede Dorne, einem Meer ohne Stürme, einer Seligkeit ohne jeden Kampf. Diese Aussage ist völlig unbiblisch.

Am Ende der berühmten Nacht des Ringens in geistlicher Kraft war Jakob zu einem Fürsten Gottes geworden – und hinkte! Samson besaß die gesegnetste aller Gaben, die Menschen bekommen können: „Der Geist Jehovas geriet über ihn“ (Richter 14,6); aber an der Sache war auch noch ein Löwe beteiligt. Unser Herr sagte von sich: „Der Geist des Herrn ruht auf mir.“ Ohne diese Salbung übte Er Seinen Dienst nicht aus, aber als sie da war, kamen auch die vierzig Tage massiver Versuchung. An Pfingsten wurden die Jünger im oberen Saal verwandelt, aber bald danach kam ein Sturm der Verfolgung über sie. Köpfe rollten, aber die Gläubigen gaben nicht nach, sondern glühten: „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“

Es ist Zeit, dass „Gebets“-Frühstück mit dem Schlachtfeld zu vertauschen. Feste haben wir lange genug gefeiert; jetzt ist es Zeit, zu fasten und zu kämpfen. Wir haben lange genug in die Hände geklatscht; jetzt brauchen wir die Hände, um fest das Schwert des Geistes zu ergreifen und gegen Fürstentümer und Gewalten zu kämpfen. Unsere Kraft wird sich in den vor uns liegenden Kämpfen erweisen müssen. Der Unterbau der Wahrheit – die Bibel ist das unfehlbare, unzerstörbare Wort Gottes – wird in den Seminaren und Schulen durch den ätzenden Rationalismus des sogenannten „intellektuellen Fortschritts“ weggefressen. Einen solchen Kampf um die Bibel gewinnt man nicht in den Vortragssälen, sondern im Gebetskämmerlein.

An jeder Kanzel sollte dieser Text stehen: „Denn die Nation und das Königreich, welche dir nicht dienen wollen, werden untergehen, und diese Nationen werden gewisslich vertilgt werden“ (Jesaja 60,12).

Erst nach zehn Plagen entließ der Pharao Israel aus seinem Griff. Ob auch zehn Plagen notwendig sind, um uns aus unserer materialistischen Gleichgültigkeit und unserem geistlichen Schlaf zu reißen? Muss erst Gottes Feuer vom Himmel regnen, um unser verrücktes Jagen in Richtung auf das höllische Feuer zu stoppen?

„Während aber die Menschen schliefen, kam sein Feind und säte Unkraut.“ Während wir in der Kirche schlafen, sät der Teufel sein Unkraut, legt seine Fallstricke aus und erdrückt die Menschen mit Sorgen. Heutzutage achten die Leute mehr auf die Politiker als auf die Prediger. Der Materialismus hat uns derart hypnotisiert, dass wir unsere Kalorien häufiger zählen als unsere Segnungen.

Unsere Zeit läuft aus; die Freiheit versiegt; das ungestörte Leben geht zu Ende. Bald wird es keine privaten Kapitalanleger mehr geben. Schon blickt die Regierung verstohlen auf die Banken. Ich kenne die Geschichte eines Millionärs, der, nachdem die Kommunisten in sein Land eingedrungen waren, auf die Zeiten seines materiellen Wohlstands zurückschaute und jeden Tag sagte: „Ach, hätte ich das Geld doch für den Herrn genutzt!“ Werden wir auch so klagen?

Gott hat gesagt, noch einmal werde Er „den Himmel erschüttern und die Erde und das Meer und das Trockene“ (Haggai 2,6). Die Erde ist des Herrn, das sollte kein Mensch und keine Regierung vergessen! Er wird nicht immer rechten, nicht ewig zürnen. Ja, Er liebte Israel, aber Er hat es auch den Midianitern ausgeliefert.

Das Netzt aus Schmutz zieht sich immer enger um die Völker. Der Becher der Sünden füllt sich immer schneller. Finsternis bedeckt die Erde und Dunkel die Völker. Wir kämpfen jetzt gegen die Beherrscher der Finsternis in dieser Welt, und die unfruchtbaren Werke der Finsternis behindern jeden Schritt von uns. Wir Gläubigen sind aus der Dunkelheit herausgerufen worden in Sein herrliches Licht – „Ihr aber, Brüder, seid nicht in Finsternis.“ In Seinem Licht sehen wir das Licht. Wir sehen, was die Welt nicht sehen kann: entweder Segen oder Fluch, das kommende Gericht.

Zwei Weltkriege haben die Welt nicht so erschüttert, wie sie zurzeit erschüttert wird. Wird die Gemeinde weiterschlafen, während die Menschheit auf die Stromschnellen zusteuert? Auch ein langmütiger Gott wird angesichts unserer Übeltaten nicht länger ein Auge zudrücken. Er lässt die Menschen weit gehen, aber dann, wenn sie ihren Sieg verkünden, greift Er ein.

Belsazar hatte alles geschafft. Er hatte den Tempel geschändet, Gott die Stirn geboten und sich selbst zum Gott erhoben. Und als die Party ein blendender Erfolg geworden war, als das Fleisch sich so richtig rühmte und die Leute ihn zum Größten erklärten – gerade da sah er die Schrift an der Wand! Die Leichtfertigkeit verwandelte sich in Angst. Der Wein wurde bitter, die Freude zur Farce, aus dem Lied wurde ein Seufzen. Die Zauberer, die Wahrsager, die Astrologen und weisen Männer konnten die Warnung nicht deuten. Dann trat der Mann Gottes, Daniel, ein. Er lieferte die richtige Auslegung: „Gott hat dein Königtum gezählt und macht ihm ein Ende … du bist auf der Waage gewogen und zu leicht gefunden worden“ (Daniel 5, 26+27).

Fortsetzung folgt!

Der Heilige Geist befähigte die Diener Gottes

2.Chronik 15,1-15 „Und auf Asarja, den Sohn Odeds, kam der Geist Gottes. Da zog er hinaus Asa entgegen und sprach zu ihm: Höret mir zu, Asa und ganz Juda und Benjamin! Der Herr ist mit euch, weil ihr mit ihm seid; und wenn ihr ihn sucht, wird er sich von euch finden lassen. Werdet ihr ihn aber verlassen, so wird er euch auch verlassen. Lange Zeit hindurch war Israel ohne rechten Gott, ohne Priester, der da lehrte, und ohne Gesetz. Als sie sich aber in ihrer Not zu dem Herrn, dem Gott Israels, bekehrten und ihn suchten, ließ er sich von ihnen finden. Zu der Zeit gab es keine Sicherheit für den, der aus- und einging; denn es war große Verwirrung bei allen, die in diesen Ländern wohnten. Denn ein Volk zerschlug das andere und eine Stadt die andere; denn Gott erschreckte sie mit Ängsten aller Art. Ihr aber, seid getrost undlasst eure Hände nicht sinken; denn euer Werk hat seinen Lohn. Als aber Asa diese Worte hörte und die Weissagung, die der Prophet Asarja, der Sohn Odeds, gesprochen hatte, ward er getrost, und er tat weg die greulichen Götzen aus dem ganzen Lande Jud und Benjamin und aus den Städten, die er auf dem Gebirge Ephraim erobert hatte, und erneuerte den Altar des Herrn, der vor der Vorhalle des Herrn stand. Und er versammelte ganz Juda und Benjamin und alle aus Ephraim, Manasse und Simeon, die bei ihnen wohnten; denn es fiel ihm eine große Menge aus Israel zu, als sie sahen, dass der Herr, sein Gott, mit ihm war. Und sie versammelten sich in Jerusalem im dritten Monat des fünfzehnten Jahres der Herrschaft Asas und opferten dem Herrn am selben Tage von der Beute, die sie hergebracht hatte, siebenhundert Rinder und siebentausend Schafe. Und sie traten in den Bund, den Herrn, den Gott ihrer Väter, zu suchen von ganzem Herzen und von ganzer Seele. Wer aber den Herrn, den Gott Israels, nicht suchen würde, sollte sterben, klein und groß, Mann und Frau. Und sie schworen dem Herrn mit lauter Stimme, unter Freudengeschrei und unter Trompeten- und Posaunenschall. Und ganz Juda war fröhlich über den Schwur; denn sie hatten geschworen von ganzem Herzen, und sie suchten den Herrn mit ganzem Willen, und der ließ sich von ihnen finden. Und der Herr gab ihnen Ruhe ringsumher. Auch setzte der König Asa seine Mutter Maacha ab, dass sie nicht mehr Herrin war, weil sie der Aschera ein Greuelbild gemacht hatte. Und Asa zerschlug ihr Greuelbild und zermalmte es und verbrannte es am Bach Kidron. Aber die Opferhöhen in Isral wurden nicht entfernt; doch war das Herz Asas rechtschaffen sein Leben lang. Und er brachte ins Haus Gottes, was sein Vater geheiligt und was er geheiligt hatte, Silber und Gold und Gefäße. Und es war kein Krieg bis in das fünfunddreißigste Jahr der Herrschaft Asas“.

Gottes Wort ist unwandelbar – gilt auch HEUTE – wie kostbar – glaubst Du daran?